San Francisco

Yosemite Nationalpark

Las Vegas

Calico die Geisterstadt und Mojave Wüste

Los Angeles

San Diego

Insel Hawaii - Oahu - Waikiki Beach

California und Hawaii – Unsere Reise vom 13.4. bis 1.5.2006

13.4. - Donnerstag - San Francisco

Unerwarteterweise konnten wir in der Nacht vor dem Abflug gut schlafen. Vielleicht waren es die Metaxas, die wir am Vorabend beim Griechen nach dem Essen getrunken hatten ??

Jedenfalls schliefen wir gut und sind ausgeruht um 7.30 Uhr aufgestanden. Die Koffer waren gepackt, noch ein Kaffee und dann kam auch schon das Taxi. Es sollte uns zum ICE-Bahnhof nach Siegburg bringen. 20 Minuten Fahrt bei fast leerer Autobahn.

Die ICE-Fahrt war schnell und bequem. 35 Minuten und wir waren am Flughafen in Frankfurt. Der check-in ging reibungslos. Keine Kontrollen, keine dummen Fragen, keine Probleme. Sogar einen superguten Platz im Flieger haben wir bekommen. Gleich am Exit, dort, wo die Beinfreiheit unendlich ist. Das tat uns gut, bei fast 11 Stunden Flugzeit.

Der Flug UA 901 dauerte genau 10 Std. und 40 Minuten – und dann landeten wir in San Francisco – bei grauem verhangenen Himmel und einem sehr frischen Wind. Mit anderen Worten: es war saukalt!

Es erwartete uns OLIVER, unser Reiseleiter, der uns die nächsten 10 Tage begleiten sollte. Oliver ist ein 35 Jahre alter Deutscher (aus Berlin), der seit 14 Jahren in USA lebt. Seine Frau ist Californierin und die beiden wohnen in San Francisco. Oliver arbeitet für die Ring Travel Agency, die unsere Reise in Zusammenarbeit mit Berge und Meer organisiert hat. Er ist sehr nett, ruhig und wie wir später noch oft feststellten, hat er ein sagenhaftes Wissen und eine sehr gute Allgemeinbildung – und.....er redet viel und gerne und sehr interessant. Das war also Oliver.

Wir fuhren mit dem Bus zu unserem ersten Hotel. Holiday Inn Fishermans Warf.

Unser Zimmer war sehr groß, sehr schön und nachdem wir ein paar Sachen ausgepackt hatten, zogen wir gleich los, uns ein Restaurant zu suchen. Wir hatten Hunger. Das Flugzeugmenü – Pasta or Chicken – hatte uns nicht sehr überzeugt !!

Wir gingen runter an die Piere, erst ein wenig ziel- und planlos. Das erste Mal waren wir in San Francisco. Dann aber, eigentlich schon nach ein paar Schritten, fühlten wir uns zuhause. Und ganz besonders, als mich der Bushman zum 1. Mal erschreckte (es folgten noch einige andere Male!!). Die Amis sind einfach bekloppt! Wer ihn nicht kennt, den Bushman.....es ist ein Farbiger, der sich hinter Zweigen von Sträuchern versteckt und die Leute dann mit einem „Buh“ erschreckt. Meist hat er es auf Kinder abgesehen, heute auf mich. Und wenn man sich so richtig doll erschreckt und einen Satz zur Seite macht (wie ich !!), dann freut er sich tierisch – und kassiert seinen Dollar. Hat er auch von uns!

Danach bekamen wir Durst. Die erste Bar, die wir fanden, steuerten wir an. Ein leckeres kühles Corona-Bier für mich, und mir gings dann richtig gut. Der Hunger meldete sich massiv und wir aßen in einem italienischen Restaurant. Es war lecker.

Danach noch einen Drink an der Hotelbar – und ab in die Kiste.

Freitag 14.4. - San Francisco

Um 6.30 Uhr ging der Weckruf – aufstehen. Frühstück am Buffet des Hotels. Das war ausgiebig und gut. Dann stiegen wir um 8 Uhr in unseren Reisebus, der uns die kommenden Tage an die diversen Ziele bringen sollte. Der Fahrer war ein Farbiger, Terry. Terry und Oliver begleiteten uns also.

Wir fuhren mit dem Bus kreuz und quer durch San Francisco. Immer wieder mit Stopps und mit den ausführlichen Erklärungen von Oliver wurde uns diese herrliche Stadt sehr nahe gebracht. Oliver hatte die Gabe, uns seine Liebe zu San Francisco zu vermitteln.

Wir schauten uns den Cable-Car Roundabout an, die Golden Gate Bridge, die Oakland Bridge, die 7 Schwestern (das sind 7 Häuser in einem besonderen Baustil, den es nur in San Francisco gibt), Chinatown, die Lombard Street mit der steilen Serpentinenstraße, das imposante Rathaus, Downtown, Fishermans Warf, wir blickten auf Alcatraz und Tresure Island .......es war eine sehr schöne, ausführliche Stadtrundfahrt.

Am Nachmittag machten wir bei lockerer Bewölkung eine Bootsfahrt. Vom Pier 31 ging es los quer durch die San Francisco Bay bis hin zur Golden Gate Bridge. Es war kalt. Mir war sehr kalt. Aber ich wollte auch nicht das obere Deck und dieses tolle Panorama verlassen.......also fror ich
lieber erbärmlich weiter. Und mein Corona wollte ich auch trinken.....also fror ich noch mehr, denn die Flasche in meiner Hand war eiskalt.

Wieder zurück, bummelten wir durch die Pier 39, sahen uns die Robben und Seelöwen an, die sich auf den Planken ausruhten und die einen Höllenlärm machten, und als wir dann in ein paar Geschäfte gingen, sah ich sie......ich wollte sie unbedingt und sofort haben....... eine wunderschöne, warme, gefütterte pinkfarbene Jacke mit Kapuze. Gesehen – gekauft –angezogen....und mir gings wieder gut.

Wir bekamen Hunger – und aßen einen dicken Hamburger am Pier 31.

Abends war ein Spaziergang durch Chinatown angesagt, wobei mir die Jacke gute Dienste tat. Es regnete. Aber es war total schön, durch Chinatown zu bummeln mit den ganzen Lichtern.

Noch ein Bierchen an der Bar – und gute Nacht.

Samstag 15.4.- San Francisco

Heute konnten wir lange schlafen. Ich hatte einen Sonnenbrand im Gesicht (woher nur? Es war doch eigentlich immer nur bewölkt?? Wahrscheinlich vom Wind während der Bootstour). Wir machten uns Kaffee auf dem Zimmer (es war eine Maschine mit Kaffeepads dort) und frühstückten dann lecker im Starbuck. Wir besuchten das Marinemuseum und sahen uns eine alte Fähre von 1910 an und einen Schlepper von 1920.

Es regnete! Und ich liebte meine pinke Jacke immer mehr!

Dann fuhren wir mit der Cable Car Hyed Street bis zur Market Street. Wir liefen dann ca. 4 km bis zum Pier 39, wo wir Fish + Chips aßen. Dazu ein MGD, und dann noch eines, noch einen schönen Spaziergang an den Piers entlang, ein wenig Andenken-Shopping und dann waren wir müde. Wir gingen ins Hotel, packten die Koffer, weil es ja am Morgen weiterging.

Sonntag 16.4. - Yosemite Nationalpark

6.00 Uhr Weckruf. Frühstück am Buffet und um 7.30 Uhr bestiegen wir den Bus. Es ging heute über den Yosemite Nationalpark nach Fresno.

Wir fuhren über Oakland, über den Altamon Pass, wo sehr viel Weinanbaugebiete sind, ins Central Valley, der Kornkammer Californiens.
Dann den Highway 99 über Modesto ins San Joaquin Tal. Wir kamen nach Mariposa,
einer sehr hübschen Goldgräberstadt und fuhren auf dem Highway 49 in den Yosemite Park um 12 Uhr ein.

Die Fahrt durch das Tal war traumhaft. Viele Wasserfälle, herrliche Vegetation und rechts und links die Berge und Hügel, die das Tal umgeben.

Eine Sache allerdings war weniger schön.........es regnete! (Mittlerweile entwickelte ich eine heiße Liebe für meine pinke Jacke!!)

Wir hielten am Park-Center, aßen erst mal einen riesigen Hamburger mit French Fries, tranken ein Budweiser und hatten dann noch 2 Stunden Zeit, uns die Umgebung anzusehen.

Da wir Andenkenläden lieben, konnten wir auch an dem des Parks nicht vorbei gehen. Und siehe da....es gab Regencapes. Solche gelben Dinger, die mit Kapuze dann fast bis auf den Boden reichen. Die kauften wir uns.

Wir sahen zwar aus wie aufgeblasene Ballons, aber das war egal. Wir waren trocken und warm (jaja, die pinkfarbene.......). Wir spazierten zum Wasserfall, der wirklich beeindruckend war. Aus über 200 m Höhe stürzte der runter in einen natürlichen Pool. Bei Wärme und Sonne muss das toll sein.

Wir spazierten kreuz und quer durch den Park, immer mit einem Blick auf die Uhr, da ja der Bus um 14.30 Uhr abfahren würde.

Dann ging es weiter – über Mariposa, den Highway 49 nach Fresno, wo wir um 17.45 Uhr ankamen.

Als wir vom Highway abfuhren und auf das „Hotel“ zufuhren, dachte ich mich trifft der Schlag. Der Bus fuhr auf ein U-förmiges Gebäude zu, was ich für ein besseres Fabrikgebäude hielt. Der Bus fuhr um das Gebäude herum. Die Türen, die nebeneinander lagen, waren dreckig und der Lack blätterte ab. Kein Auto zu sehen, kein Mensch zu sehen.

Ob man uns in einer Absteige übernachten lassen wollte, dachte ich?? Ob da vielleicht Ungeziefer wäre? Oder Räuber und Diebe? Und ob es da was zu essen gäbe???? Ich hatte nämlich schon wieder Hunger! Oliver beruhigte uns. Schließlich wäre es ein Best Western Hotel. Er gab uns unsere Zimmerschlüssel und meinte, wir sollten doch einfach mal auf unsere Zimmer gehen. Siggi schloss die Tür auf..............OHHHHH....ein sehr schönes Zimmer mit allem Komfort. Eine Verandatür zur hinteren Seite des Gebäudes in einen traumhaft schönen Park mit einem Swimmingpool und ganz vielen Blumen. UND.....die Sonne schien und es war warm!!

Wir packten ein paar Dinge aus, nicht viel, denn wir blieben ja nur eine Nacht.

Dann gingen wir zum Essen. Oliver hatte vorher schon telefonisch Bescheid gesagt, so dass man auf uns vorbereitet war. Es gab ein leckeres, saftiges Steak und ein ebenso leckeres und kühles MGD für uns. Den Kaffee machten wir uns auf dem Zimmer, eine Kaffeemaschine war auch hier vorhanden, und dann früh ab ins Bettchen mit einer unbändigen Vorfreude auf den
nächsten Tag............VEGAS WIR KOMMEN !! Schließlich wollten wir ausgeruht sein für Vegas.

Montag, 17.4. - Las Vegas

6.30 Uhr Weckruf, 7.00 h Frühstück (das war recht mager – Toast und Ei und Kaffee), und dann ging es um 8.00 Uhr wieder los on the road Richtung Vegas.

Wir fuhren über Bakersfield, den Highway 99, dann den Highway 58 Richtung Barstow durch Orangenhaine, Weinreben, Maisfelder. Wir sahen Rinderherden und Cowboys und kamen dann in die Mojave-Wüste. Wir hielten in Barstow an, aßen keinen Hamburger (ich liebe diese Dinger im Amiland, wir wollten jedoch für abends viel Hunger haben, da das Aladdin-Buffet auf uns
wartete!!), tranken nur Kaffee von Starbucks und dann ging es weiter durch die Wüste auf der Interstate 15 nach VEGAS.

Um 16.30 Uhr – endlich – kamen wir durch Primm und dann nach Vegas. Freude, Freude, Freude.........endlich wieder in der Stadt meiner Träume. Ich sah ein neues Hotel. Das Sun Coast. Hat angeblich 60 Bowlingbahnen, wie uns Oliver sagte. Für meinen Geschmack aber ist es viel zu weit draussen.

Dann runter von der Interstate und wir fuhren vor unser Hotel. Man hatte uns im Gold Coast untergebracht. Nicht der Brüller, aber es reichte uns. Es liegt direkt neben dem Rio und es fährt alle 15 Minuten ein Shuttle an den Strip direkt zum Barbary Coast (neben Harrahs und Ballys). Das Zimmer war ordentlich, die Aussicht absolute Spitzenklasse – direkt auf eine
Betonwand!! Machte uns aber wenig aus, da wir sowieso nur zum Schlafen im Zimmer sind in Vegas.

Wie ich wusste, sollte aber das Buffet im Gold Coast gut und günstig sein. Das wollten wir aber heute nicht testen. Heute ging es zum Aladdin Hotel. Das Hotel, in dem wir vor einem Jahr gewohnt hatten, als wir zur Hochzeit in Las Vegas waren.

Wir packten schnell unsere Sachen aus, zogen uns um (pinke Jacke hatte ausgedient bei DEN Temperaturen!!), ich steckte die Credit Cards ein, genügend Dollars – und los gings.

Mit dem Shuttle an den Strip. Einmal ganz tief durchatmen ...... Heimatluft schnuppern!! Ah, das tat gut!!

Dann langsam vom Barbary Coast am Ballys vorbei, am Paris vorbei zum Aladdin. Schon beim äusseren Anblick sträubten sich mir die Nackenhaare. Was hatten sie mit meinem Lieblingshotel gemacht? Ein grelles Blau, viele Bretterwände mit grell schreiender Reklame, ein dröhnender Bohrhammer,
Bauarbeiter überall....ich war am Boden zerstört.

Wir betraten das Casino. Zumindest wäre da das Casino früher gewesen.....jetzt waren da Bretterwände, futuristische Poster, wie es mal werden würde......und überall Arbeiter mit Helmen und Leitern und Geräte aller Art. Nichtsdestotrotz wollten wir das Buffet wieder probieren.
Schon an der Kasse aber kam es uns komisch vor. Keine Schlange, obwohl es fast
19 Uhr war. Na ja – egal. Wir hatten Hunger und zahlten und gingen runter zum Restaurant. Es war wie immer – nur fast leer. Aber trotzdem – es war gut, obwohl es mir vorkam, als ob die Auswahl weniger geworden wäre. Weniger Fischauswahl, weniger Desserts und die Tacos, die Siggi aß, waren auch nicht mehr so lecker. Schade. Noch vor einem Jahr war diese Auswahl so toll gewesen.

Anschließend sind wir durchs Paris gebummelt, haben dort noch ein Corona getrunken, dann ein Spaziergang durch Bally’s, durchs Ceasars, durchs Flamingo, durchs Barbarys Coast und dann sind wir mit dem Shuttle wiederzurück zum Gold Coast. Dort ein Corona – und ab in die Heia.

Dienstag, 18.4. - Las Vegas

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet des Gold Coast ($ 6,- und sehr sehr gut!!) starteten wir mit dem Shuttle wieder und schauten uns das Barbary Coast mal genauer an. Es ist ein gemütliches altes Casino. Ein paar Dollars verspielt – nix gewonnen, Pech. Dann weiter zum Flamingo. Dort haben wir uns den Garten mit den Flamingos, den Schildkröten und den Pinguinen und den Koi Karpfen angesehen. Mir hat es dort gut gefallen. Auch das Hotel machte mir einen guten Eindruck. Ich habe es für mich mal als eventuelle nächste Alternative zum Aladdin vorgemerkt. Das Casino ist übersichtlich und man fühlt sich wohl dort. Wieder ein paar Dollars .... wieder nix.

Weiter gings durch das Harrahs – gefiel mir auch recht gut – durchs Venetian, weiter an der Riesenbaustelle vorbei zum Wynn. Dort hat Siggi das Casino gefilmt. Ganz offen und ungestört, obwohl sogar einer der Security-Officer direkt auf uns zu kam. Überhaupt wunderte uns, dass in Vegas so viele Kinder in den Casinos rumliefen. Auch sie wurden nicht aufgehalten. Das habe ich zum ersten Mal erlebt. Es waren Kinder, teilweise sogar ohne Begleitung, und in
allen Altersklassen anzutreffen. Komisch!

Nach dem Wynn sind wir zum TI – und auch dort eine grosse Baustelle. Das schöne Restaurant direkt bei den Schiffen, wo abends immer die Piratenshow lief, ist geschlossen und wird umgebaut. Wir haben im TI ein Corona getrunken, und dann gings weiter zum Mirage.

Und auch im Mirage fanden wir Bauzäune, abgetrenntes Casino und meine Lieblingsbar im tropischen Garten war ganz geschlossen und mit einem Bretterzaun abgetrennt. Schade.

Dafür hat sich endlich mal der weiße Tiger in seiner ganzen Pracht präsentiert. Das Glück hatte ich bisher noch nicht. Immer wenn ich vorher mal dort war, hatte er sich versteckt oder schlief. Aber nun spazierte er hin- und her. Schön war das.

Noch ein Spaziergang durchs Ceasars, noch ein Corona, und mit den Shuttle zum Gold Coast. Duschen, umziehen und diesen Abend aßen wir im Buffet des Gold Coast ($ 11,- und die erste von zwei Flaschen Wein – californischer Merlot - gratis durch Coupon). Es war sehr gut und stand dem Aladdin in nichts nach. Sehr reichhaltige Auswahl, sehr gute, frische Qualität und die Dessertvariationen waren wirklich gut.

Anschliessend machten wir uns auf, erst mit dem Shuttle zum Strip, dann auf den Eiffeltower. Eine tolle Aussicht hat man von dort. Es war das erste Mal, dass wir rauffuhren. Die Wasserfontänen des Bellagio spielten „Viva Las Vegas“ und Siggi filmte das ganze von oben. Wir hatten das Glück, gerade oben zu sein, als die Lichter von Vegas so nach und nach
angingen. Unvergesslich..........

Wir schauten aber auch auf das Aladdin – und Wehmut kam in mir auf. Von oben sah es noch viel schlimmer aus. Der Pool eine einzige Baustelle, die Fassade nicht mehr wieder zu erkennen.

Wir bummelten noch ein wenig über den Strip, tranken ein paar Cocktails und dann fuhren wir wieder mit dem Shuttle zum Hotel, ein paar Dollars verlieren.

Mittwoch 19.4. Las Vegas

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet des Gold Coast gings mit dem Shuttle zum Strip und dann mit der Monorail zum MGM (kurze Etappe, aber wir sind zum ersten Mal mit der Monorail gefahren und wollten es unbedingt mal ausprobieren). Endlich waren auch die Löwen dort aktiv und auch dies war für uns das erste Mal. Früher schliefen sie immer oder waren gar nicht im Gehege. Heute aber waren sie gut drauf und spielten miteinander und mit dem
Wärter. Von dort sind wir über die Brücke zum NYNY, dann rüber zum Excalibur, zum Luxor und rüber zum Tropicana. Anschliessend im Canyon Store Andenken gekauft, bei M&M ebenfalls, im Coca Cola Store ein wenig rumgeschnuppert und dann bei Walgreens einiges eingekauft. Im Hawaiian Marketplace ein Corona getrunken, gute Musik gehört und dann wieder total geschafft mit dem Shuttle zum Gold Coast. Eine Dusche.....und runter zum Dinner-Buffet, unsere zweite Gratis-Flasche Wein genießen.

Nach dem Essen sind wir per Shuttle zum Strip und zum Bellagio gegangen. Dort waren wir – wie immer – fasziniert von den Wasserfontänen und der Schönheit des Hotels. Zum ersten Mal sahen wir die Schokoladenkaskaden, die brunnenähnlich über Glasetageren flüssig runterrann.
Dunkle, helle und weiße Schokolade ließ uns das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Es war der letzte Abend in Vegas – und wir waren ein wenig traurig. Irgendwie wollte keine richtige Stimmung bei uns aufkommen. Wir tranken im Gold Coast noch ein MGD, verspielten noch ein paar Dollar – und gingen dann schlafen, denn am nächsten Morgen sollte uns
der Wecker um 6 Uhr ans Abfahren erinnern.

Zu schnell gingen diese Tage in Vegas vorbei...........schade!

Donnerstag, 20.4. Los Angeles

6 Uhr aufstehen, Frühstücksbuffet und um 8 Uhr fuhren wir vom Gold Coast ab. Wir hielten noch am Walmart, um ein wenig einkaufen zu können und dann ging es weiter Richtung Los Angeles. Wir hielten in CalicoGhost Town an. Calico ist eine Geisterstadt. Früher war es eine Stadt an einer Silbermine. Die Gebäude sind fast alle noch naturgetreu erhalten (nur leider
sind in vielen jetzt Andenkenläden, die die Touristen auch fleißig stürmten!) und es war interessant zu sehen, wie die Menschen um die Jahrhundertwende dort lebten. Es war sehr heiß und in einem Saloon tranken wir ein kühles Budweiser.

Nach einer Stunde ging es weiter in die 3 Millionen Metropole Los Angeles mit ihren 88 Stadtteilen.

Zuerst hielten wir am ursprünglichen EL PUEBLO an. Hier besichtigten wir ein Haus, das als Museum diente und auch wieder zeigte, wie die damaligen spanischen Einwohner zu deren Zeit lebten. Mir gefiel es, die alten Möbel anzusehen und die Zimmer zu besichtigen. Ansonsten waren – wie fast überall – Scharen von Touristen unterwegs.

Wir sahen uns noch den Bahnhof von LA an, ein fantastisches Bauwerk, noch ganz im alten Stil gehalten, mit Sitzreihen aus Holz und einer imposanten Raumhöhe.

Wir fuhren weiter nach Downtown LA zu unserem Hotel Figueroa. Von außen sah es ungewöhnlich aus. Irgendwie orientalisch und ziemlich heruntergekommen. Nach unserer Erfahrung von Fresno, wo das Hotel ja auch sehr „eigenartig“ von außen aussah, wollten wir jedoch kein Vorurteil aufkommen lassen und so warteten wir erst mal ab.

Wir betraten die Lobby und der erste Eindruck bestätigte sich. Orientalisch. Aber schön orientalisch mit alten Möbeln und Teppichen und Lampen. Alles in Holz und Plüsch und dunkel gehalten.

Wir bekamen unsere Zimmerschlüssel und brachten die Koffer rauf. Das Zimmer allerdings war nicht so ganz unser Geschmack. Ein wenig sehr vernachlässigt, sehr alt und sehr klein. Da wir nichts ändern konnten, nahmen wir es mit Humor.

Wir gingen zu einem italienischen Restaurant gleich neben dem Hotel – La Bella Cucina – und aßen einen Teller Pasta und tranken ein Glas Wein dazu. Lecker war es – teuer aber auch.

Noch ein Bummel durch Downtown, was uns nicht wirklich gefiel. Hochhäuser überall, wenig Geschäfte – eigentlich gar keine – und viel Verkehr auf den Strassen.

Wir waren müde und gingen zeitig schlafen.

Freitag, 21.4. - Los Angeles

Der nächste Tag begann um 6.30 Uhr. Ein Frühstück im Hotel (keine große Auswahl, aber Pancakes gab es und Kaffee auch und Orangensaft ebenfalls – das reichte mir), dann ging es um 8 Uhr los zur Stadtrundfahrt.

Zuerst fuhren wir durch Beverly Hills Richtung Santa Monica. Am Rodeo Drive hielten wir an und schauten uns ein wenig um. Ich muss sagen, ich war sehr enttäuscht. Irgendwie hatte
ich mir diese noblen Stadtteile imposanter vorgestellt. Es gefiel mir nicht so gut.

Wir fuhren weiter über den Sunset Strip nach Hollywood.
Dort hielten wir am Hollywood Boulevard an und wieder wurde ich enttäuscht. Ich hatte mir eine breite schöne gepflegte Strasse vorgestellt, mit schönen Geschäften und den berühmten Sternen im Boden.

Und was erwartete uns? Eine Null-Acht-Fünfzehn Strasse voller Andenkenläden, mit viel Verkehr und viel Hektik. Die Sterne waren klein und teilweise gar nicht zu lesen vor lauter Passanten. Das gefiel mir überhaupt nicht und überhaupt – Los Angeles sprach mich nicht an.

Am Nachmittag fuhren wir in die Universal Studios. Dort machten wir mit dem Studiobähnchen eine Rundfahrt durch die Außenkulissen, die sehr schön war. Wir kamen an alten Filmkulissen vorbei, aber auch durch aktuelle Drehorte, wie z.B. „Desperate Housewifes“. Wir sahen die Kulissen von „King Kong“, von „Krieg der Welten“ oder auch von „Waterworld“, fuhren durch
eine Stage-Halle und sahen den „Weißen Hai“. Die Fahrt dauerte 45 Minuten und
hat sich gelohnt.

Dann hatten wir bis zum Abend Zeit. Zuerst ein Bierchen,
Wir waren in in verschiedenen Attraktionen: „Der Terminator“ und „Shrek“ in 4D, „Waterworld“und „Back to the Future“, wir besuchten die Stunts und auch das Trickstudio von „King Kong“.

 Abends dann sind wir wieder zum Italiener essen gegangen und waren rechtzeitig in der Falle. Der Tag war lang und voller Action gewesen.

Samstag 22.4. - San Diego

Um 6.30 war der Weckruf (so allmählich gewöhnt man sich ans frühe Aufstehen!!). Um 7.45 Uhr fuhren wir los nach San Diego. Wir kamen an Disneyland in Anaheim vorbei und fuhren
durch die schönen Vororte von San Diego zur Insel CORONADO. Und wieder fror ich
erbärmlich. Siggi auch. Wir hatten – blöderweise – unsere Jacken mal wieder im Hotel gelassen und waren nur mit einem T-Shirt unterwegs. Kurzentschlossen kauften wir uns jeder eine Sweatjacke mit dickem Futter. Dann ging es besser.

Mit der Fähre durchquerten wir die Bucht von San Diego, sahen die dort verankerten großen Schiffe, einen riesigen Flugzeugträger und die herrliche Skyline von San Diego vom Wasser aus.

Später dann ging es weiter zum Gaslamp-Quartier. Dieses Viertel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet und die Straßen werden von alten, wunderschönen Häusern gesäumt. Leider aber auch dort: Andenkenläden, Restaurants, Shops und viele viele Touristen.

Wir bummelten eine Stunde herum, aßen einen Hamburger, tranken eine große Cola (Alkohol gab es hier nicht!!) und dann ging es wieder weiter zu einem botanischen Park EL
PRADO. Dort stehen herrliche Bauwerke, wunderschöne Blumen- und Pflanzenanlagen und vor allem ganz ganz viele fotografierende Japaner !!

Weiter gings zum EL PUEBLO von San Diego, das ursprüngliche von den Spaniern erbaute Dorf, noch im Urzustand sichtbar mit Lehmhäusern und komplett instand gehaltenen Inneneinrichtungen. Aber auch hier – Tourismus, Andenkenläden, Menschen ... und vor allem Japaner mit Kamera vor der Nase.

Wir fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Los Angeles und gingen an diesem letzten Abend in einem spanischen Restaurant essen. Sehr teuer – aber auch sehr gut!! Später dann fuhren wir mit einem gläsernen Außenaufzug in den 43 Stock des Hotels Bonaventure. Dort oben befindet sich eine Bar, die sich pro Stunde einmal komplett um sich selber dreht und man hat einen phantastischen Ausblick über Downtown Los Angeles bis hin über das gesamte
Valley, in dem sich diese riesige Stadt befindet. Wir saßen dort über eine Stunde und tranken einige leckere Cocktails.

Es war unser letzter Abend in Los Angeles.

Sonntag 23.4. Hawaii - Honolulu

Wir konnten ausschlafen. Erst um 12.30 h wurden wir abgeholt und zum Airport gebracht. Siggi ging runter und holte uns Frühstück aufs Zimmer. Das tat mal so richtig gut........einen Morgen ausbummeln nach den ganzen Strapazen der letzten Tage.

Nach dem check-in aßen wir im La Salsa einige Burritos und dann bestiegen wir den Flieger Richtung Honolulu. Während des Fluges hatten wir einige gute Filme im Programm. „Die Supernanny“ und „Mrs. Robinson“ mit Kevin Costner und Jennifer Ariston. Die gefielen mir beide und die Flugzeit von 5 Stunden war schnell vorüber. Nach der Landung wurden wir von der dortigen Reiseleitung abgeholt, eine Person, die ich so schnell nicht vergessen werde. Total nervös, quirlig, deutsch, mager, ca. 60 Jahre alt und gekleidet wie eine 20-jährige. Sie hieß Sybille und lebt seit 20 Jahren auf Hawaii. Ich nahm sie so hin, wie sie war – wir hatten sowieso nicht vor, auf der Insel Oahu, wo wir die kommende Woche verbringen sollten, im Entferntesten etwas Organisiertes mitzumachen. Die letzten 2 Wochen haben meinen Bedarf danach komplett gedeckt! Wir bekamen die obligatorischen Blumenkränze, holten unsere Koffer und wurden mit dem Bus über den Highway 1 nach Waikiki zu unserem Hotel Queen Kapiolani gebracht.

Das Hotel war der Knaller. Pompös, in altem – mir kam es kam mir vor wie im britischen Kolonialstil erbaut, mit Ahnenbildern überall und eigentlich ganz angenehm. Die Lobby war offen zum Boulevard hin mit einer herrlichen Bepflanzung und nahe an der Strandpromenade und somit am Ozean.

Das Zimmer war groß und hatte sogar einen kleinen Balkon. Es gab eine Kaffeemaschine und einen Kühlschrank und einen Safe (gegen Bares) auf dem Zimmer und das Bad war geräumig und mit Fenster. Die Klimaanlage funktionierte auch. Mir gefiel es.

Wir bummelten noch am Ozean entlang, aßen einen Hamburger mit French Fries und tranken ein großes leckeres Budweiser. Schön war es. Milde Temperaturen, ein wenig Wind – romantische hawaiianische Musik überall...........und alle Menschen kamen mir so vor, als wenn sie vom Motto Hawaiis Gebrauch machen würden – „hang loose“, abhängen und es locker nehmen.

Montag, 24.4.

Wir standen um 8 Uhr auf, frühstückten im Hotel (da es gratis war, sonst hätten wir da garantiert nicht gefrühstückt!!) und amüsierten uns über die Unbeholfenheit und Bequemlichkeit der Hawaiianer. Mich erinnerten sie an die Afrikaner, die recht ähnlich arbeiteten. Überhaupt musste ich in den kommenden Tagen oftmals an Ostafrika zurückdenken. Vieles hier auf Oahu
erinnerte mich an Uganda, wo ich ja von 1992-2006 lebte. Auch die Hawaiianer waren so. Oft unkonzentriert, unkoordiniert – aber total nett und herzlichJedenfalls bekam ich meinen Pancake, Kaffee, Orangensaft, ein Ei und war zufrieden.

Dann gingen wir das Waikiki Boulevard entlang, bestellten uns für den kommenden Tag bei Budget einen Chevrolet-Leihwagen und kauften ein wenig ein. Ein paar Kleider, T-Shirts.

Nach dem shopping aßen wir ein Sandwich und tranken ein Corona auf unserem Balkon und gingen dann an den Strand. Das war schön. Durch eine Mauer war der Strand vor den offenen Wellen (die doch sehr hoch waren zur Freude der Surfer) und den Haien, vor denen ich ziemlichen Respekt habe geschützt und wir konnten herrlich baden. Einen schattigen Platz fanden wir unter Palmen und fühlten uns richtig wohl.

Abends tranken wir, nach dem Dinner, noch zwei Mai Tais, das ist ein landestypischer Cocktail. Er besteht aus 3 gleichen Teilen Rum und Lemonjuice. Erst gecrashtes Eis ins Glas, dann weißer Rum, dann goldener Rum, der Juice und zum Schluß der braune Rum. Das Glas wird mit einer Ananas-Scheibe verziert – und nach zwei Mai Tais geht’s einem richtig gut! Wir kauften uns eine Flasche Baccardi und machten uns spätabends noch einen Kaffee auf dem Zimmer und tranken einen Rum dazu. Wir planten die Tour für den nächsten Tag, die wir mit dem Mietwagen fahren wollten.

Dienstag, 25.4.

Wir standen um 8.30 h auf, frühstückten á-la-africa bei strahlender Sonne und unter einem herrlich blauen Himmel. Wir holten unser Auto bei Budget ab – ein schöner blauer
Chevy – und fuhren Richtung Osten um den Diamant-Hill herum. Dies ist ein riesiger Krater, der Waikiki östlich zum Ozean begrenzt. Wir fuhren die Küstenstrasse Richtung Nord-Osten, teilweise durch Regenwälder, teilweise direkt am Ozean entlang. Eine herrliche Fahrt.

Später dann quer durch die Insel Richtung Honolulu. Wir wollten nach Pearl Harbor, das MS Arizona Memorial anschauen. Es war sehr heiß an diesem Nachmittag und die Bootsfahrt
zum Denkmal war daher angenehm. Wir haben uns diese Gedenkstätte, die über der gesunkenen MS Arizona gebaut wurde, angeschaut und irgendwie war es bedrückend. Ich war
froh, als wir wieder zum Hafen zurückfuhren. Dort eine kalte Cola getrunken – und dann mit dem Auto (gottseidank hatte der Chevy eine gut funktionierende Klimaanlage) zurück nach
Waikiki und ab in den Ozean.

Abends haben wir ein sehr gutes italienisches Restaurant entdeckt. Man konnte draussen sitzen und das Essen war superlecker. Der Wein auch – und die Preise gar nicht mal so sehr teuer. Anschließend sind wir noch ein wenig shoppen gewesen, ein Corona zwischendurch getrunken und da haben wir in einer Straßenbar eine Dame gesehen, die ihre Perserkatze (mit Leine zwar, aber immerhin) auf dem Arm hatte und das Tierchen hielt ganz still und fühlte sich sichtbar wohl, trotz Verkehr und Trubel rundherum. Hat mir gefallen.

Wir haben dann noch zwei Mai Tai getrunken und sind sehr müde ins Bett gegangen.

Mittwoch 26.4.

7.30 h Aufstehen. Frühstück – wie immer á-la-africa – und dann ging es los. Heute wollten wir die Nordküste der Insel Oahu erkunden. Wir fuhren erst den Highway No.1, dann den No.2 (Oahu hat nur 3 highways!!) und dann waren wir nach 30 Minuten Fahrtzeit schon an der Nordspitze der Insel. Die Entfernungen sind wirklich nicht groß. Wir fuhren durch Regenwälder, durch Bergtäler, durch flaches fruchtbares Land mit Maisanbau und Ananasplantagen....bis wir an die Küste kamen. Dort fuhren wir an der Küstenstraße entlang, bewunderten die schönen Häuser dort, die z.T. auf Stelzen stehen und sehr gepflegt sind. Oftmals sind sie bunt angestrichen, mit hübschen Gärten. Meist aber sind die Gärten zum Ozean hin angelegt und vorne an der Straße ist nur die Einfahrt mit Garage und Hauseingang. Uns gefiel es sehr gut
dort.

Wir fuhren zur Turtle-Bay, in der Hoffnung, die berühmten Wasserschildkröten zu sehen. Weit gefehlt.......bei den vielen Touristen hätte ich mich als Schildkröte auch nicht sehen lassen!!

Wir sahen keine einzige.

Dann fuhren wir weiter, an traumhaften Badestränden vorbei.........wollten ins Wasser springen, nur leider hatten wir die Badetasche im Hotel stehen lassen. Mist auch!

Also haben wir uns weiter an den herrlichen Buchten und Stränden erfreut und sind dann gemächlich zurück nach Waikiki – und dort mit einem Satz in den Ozean!! Endlich wieder Abkühlung. Es war sehr heiß an diesem Tag gewesen. Abends waren wir in einem mexikanischen Restaurant essen. Lecker wars. Dann ein wenig shopping, und zurück zum Hotel. Auf dem Balkon haben wir noch einen Kaffee getrunken, ein Gläschen Baccardi – und gute Nacht Waikiki! 

Donnerstag 27.4.

Erst um 8 Uhr sind wir heute aufgestanden. Frühstück wie immer afrikanisch angehaucht (des Personals wegen) und für mich immer wieder ein Grund zu schmunzeln.

Wieder fuhren wir Richtung Nordküste. Dieses Mal aber mit der Badetasche. Uns hatte dieser Küstenabschnitt sehr gut gefallen am Vortag und wir wollten noch mehr sehen.

Wir fuhren bis zum Sperrgebiet. Ein Drittel der Insel Oahu ist amerikanisches
Sperrgebiet. Dort ist die amerikanische Army gut vertreten und hat sich an den schönsten Abschnitten der Insel niedergelassen. Dort waren kaum Touristen, ganz wenig Verkehr und eine herrliche naturbelassene Küste mit Lavagestein und Felsen bis zum Ozean hin. Wir fuhren bis nach Haleiwa, einer kleinen Stadt, in der sich viele Rentner zur Ruhe gesetzt haben. Die Häuser sind traumhaft. Mir würde es auch dort gefallen.............vielleicht ?????

Weiter ging es zum Waimea Valley. Dort parkten wir und wanderten 3 km durch einen Regenwald bis hin zu einem Wasserfall, zu dessen Füßen ein natürlicher Pool entstanden war. Baden konnte man auch – ich traute mich aber nicht, weil die Felsen am Ufer mir kein Vertrauen einflößten.

Wir gingen wieder zurück, an die Waimea-Beach. Dort wollten wir baden. Da war ein wunderschöner, ganz langer Sandstrand, der zum Wasser hin recht steil abfiel. Entsprechend steil ging es dann auch im Wasser weiter und schon nach einigen Metern konnte man nicht mehr stehen. Das hätte mir nichts ausgemacht, schwimmen kann ich ja immerhin, aber die Temperatur des Pazifiks dort war extrem. Es war elend kalt. Eisig sogar. Also wieder mal kein
Bad dort an der Nordküste. Schade. Das Wasser war herrlich klar und wunderschön.

Wir fuhren wieder zurück, reihten uns in einen Stau auf dem Highway No. 1 bei Honolulu ein – Rushour – und waren nach einer guten Stunde wieder in Waikiki, wo wir den Chevy wieder bei Budget abgaben und prompt die CD mit hawaiianischer Musik, die wir uns gekauft hatten, im Player des Chevys vergaßen. So mussten wir später noch einmal hin zu Budget. Glück gehabt, die CD war noch da.

Abends aßen wir wieder bei dem guten Italiener, kauften noch einige Andenken ein und waren dann auch sehr müde.

Freitag, 28.4.

Wir schliefen aus. Erst um 8.30 h standen wir auf und frühstückten in altbekannter Manier.

Dann gingen wir ein wenig durch den Kapiolani-Park spazieren, wir liefen am Ozean entlang bis zum Aquarium. Dies war sehr schön. Gut angelegt, viele Fische und sehr informativ.

Am Nachmittag gingen wir an den Strand um noch einmal Sonne und das Meer zu genießen. Es war unser letzter Tag auf Hawaii. Und was für ein Tag! Traumhaftes Wetter, kaum Wind.....das Meer ein Spiegel....superschön eben.

Abends haben wir noch einen leckeren Hamburger gefuttert und dann an der Promenade einer polynesischen Tanzgruppe zugeschaut, die folkloristische Tänze vorführten.

Später an einer Bar einen letzten Mai Tai, dann mussten wir ins Hotel, die Koffer packen.

Samstag 29.4.

Um 8 Uhr standen wir auf, frühstückten ein letztes Mal.
Um 11 Uhr kam der Bus mit der hektischen Sybille und brachte uns zum Flughafen
Honolulu. Um 13.45 h ging der Flieger ab nach Los Angeles, wo wir dann auch im Radisson Airport Hotel übernachteten. Ein sehr schönes Hotel, direkt am Flughafen mit einer sehr guten Bar im Penthouse.

Sonntag 30.4.

6.30 h aufstehen, ein schneller Kaffee auf dem Zimmer und mit dem Shuttle zum Flughafen, wo wir frühstückten. Um 10.50 h ging die Maschine nach San Francisco. Und dann um 13.45 h der Weiterflug nach Frankfurt.
Leider hatten wir keine Chance, uns gute Plätze auszusuchen und so saßen wir
ganz hinten in der großen Maschine. Der Flieger war proppenvoll und nur der Umstand, dass wir wieder direkt am Exit waren und somit öfter aufstehen konnten, machte den 11-Stunden-Flug einigermaßen erträglich. Wir landeten um 9.35 h am 1. Mai in Frankfurt/Main und
verpassten – obwohl wir genügend Zeit gehabt hätten – bei einem Bier am Flughafen prompt den ICE, der uns nach Siegburg zurückbringen sollte. Wir haben uns einfach verquatscht. Na ja – wir nahmen den nächsten ICE eine Stunde später.

Das war unser schöner Urlaub, voller neuer Eindrücke, voller Erlebnisse – California Feeling eben.

 

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