Unser erster Urlaub mit dem Wohnmobil - September 2007

Wäre es Freitag der 13. gewesen, hätte ich es ja kapiert.
Aber so.................???

Um 16 Uhr starteten wir mit unserem Womo Richtung Süden, auf die A3.Wir hatten vorher die Vorräte eingeladen, Wasser getankt und unser Womo reisefertig gemacht. Umso glücklicher waren wir, endlich auf der Autobahn zu sein.

Erst nach ca. 20 km machte Siggi das Radio an. Wir hatten gerade Limburg passiert. Da kam der Verkehrsbericht........zwischen Limburg Süd und Idstein ist ein LKW umgekippt und hat Gefahrgut verloren. Tja, Limburg Süd hatten wir ja hinter uns gelassen, ein Abfahren der Autobahn war also nicht möglich.

Fazit: wir standen mehr wie fünf Stunden im Stau, fuhren in dieser Zeit 10 km Stop and Go bis wir schließlich an den Punkt kamen, wo die A3 völlig gesperrt war und wir in Bad Camberg abfahren konnten. Am Ortseingang sahen wir einen grossen Parkplatz auf dem schon einige andere Wohnmobile und Caravans zum Übernachten angehalten hatten. Wir taten das auch, mittlerweile war es fast 22 Uhr – schliefen recht unruhig, da dieser Platz direkt an einer vielbefahrenen Strasse lag und einige LKWs diesen Platz wohl zum nächtlichen Rangieren benutzten.

Egal – wir fuhren, nach einer schnellen Tasse Kaffee um 6 Uhr am Samstag 13.10. weiter Richtung Süden. Unser Ziel für heute war der Chiemsee. Dort hatte ich einen Campingplatz ausgesucht, der direkt am See liegt.

Aber erst mal hielten wir in Würzburg zum Frühstücken an.
Gut das wir alles im Womo mithaben..

Danach ging es eigentlich völlig problemlos bis nach Prien am Chiemsee. Wir übernachteten auf dem Stellplatz Harras, der sehr komfortabel war. Sogar frische Brötchen gabs am Sonntag morgen. Abends aber gingen wir nach einem Spaziergang sehr gut im Gasthaus „Fischer am See“ essen. Lecker lecker!
Wir schliefen prima bis zum Sonntagmorgen.

Nach gründlicher Ver- und Entsorgung ging es um 10 Uhr weiter rund um den See Richtung Salzburg.

Unser erstes Ziel war Fuschl am See. Wir kamen von der A 1 aus über eine hoch gelegene Strasse und hatten einen traumhaften Ausblick über den See und den Ort Fuschl. Praktischerweise gab es genau dort, wo der Ausblick über den See und die Berge am schönsten war einem Rastplatz. Auf der einen Seite der Seeblick, auf der anderen Seite eine Almwiese mit Kühen. Dort aßen wir unseren „Mexikanischen Bohnentopf“. War lecker.

Dann ging es weiter Richtung Wolfgangsee. Wir fuhren über St. Gilgen nach St. Wolfgang. Dort, auf dem Campingplatz Ried (knapp 600 m westlich vom Ort selber) stellten wir unser Womo auf einen Platz direkt am See.
Zwei Übernachtungen sind hier eingeplant, weil es morgen am Montag für uns
einige Ausflüge geben soll. Frische Brötchen gibt’s aber auch hier.

Wir machten uns auf den Weg zu Fuß in den Ort St. Wolfgang.
Schön ist es dort. Ein gemütlicher Ort – momentan sogar ohne allzu viele
Touristen. Im „Weißen Hirschen“ am Wolfgangsee tranken wir ein Bier und gingen
dann wieder zurück.

Abends gabs Bauernomelett mit Tomatensalat – im Womo! Danach
ein Stück Kuchen und Kaffee und einen Whisky. War gut, lecker und ausreichen
und gemütlich sowieso.

Vor dem Schlafengehen haben wir uns noch den superschönen sternenklaren Himmel angesehen.........ein Traum.

Am nächsten Morgen, Montag, – nach einer sehr kalten Nacht – fanden wir die frischen Brötchen schon vor unserer Tür. Wir frühstückten gemütlich und dann spazierten wir zum Bahnhof der Schafbergbahn. Um 11 Uhr nahmen wir die Dampfbahn, die uns auf Zahnrädern sehr steile 1745 m hoch zum Schafberggipfel brachte. Dort hatten wir eine herrliche Aussicht über alle Seen des Salzkammerguts. Beeindruckend. Es war sehr warm und wir hatten eine sehr klare Sicht mit strahlend blauem Himmel.

Wir tranken ein Bier dort oben und fuhren nach zwei Stunden wieder mit der Bahn runter.

Gleich im Anschluss fuhren wir mit einem Schiff quer über den Wolfgangsee nach St. Gilgen. Dort bummelten wir eine Stunde durch die Stadt, aßen einen Apfelstrudel in einem Kaffeehaus und dann ging es wieder mit dem Schiff zurück nach St. Wolfgang.

Wir gingen zum Womo, zogen uns um und spazierten dann gemütlich in den Ort. Dort aßen wir in den Hubertusstuben. Siggi ein Rahmgeschnetzeltes, ich ein Hirschragout. Lecker wars. Und abends machten wir es uns im Womo gemütlich.

Am nächsten Morgen, Dienstag, fuhren wir wieder weiter Richtung Traunsee. Ein herrliches Panorama mit dem Traunsteinberg im Hintergrund. Dazu das herbstlich gefärbte Laub der Bäume – eine Traumkulisse.
In Gemunden stellten wir das Womo auf einen Parkplatz und gingen zu Fuß in den
Ort. Endlich kam Siggi dann zu seinem Kaiserschmarrn im “Wiener Cafe“. Wir
besuchten noch die Schlossinsel Ort (dort wird die deutsche Serie „Schlosshotel
Orth“ gedreht) und fuhren dann weiter. In Nussdorf am Attersee wollten wir uns
auf einen Campingplatz stellen für die Übernachtung.

Wir befuhren eine wunderschöne Panoramastrasse und an einem kleinen Bergsee machten wir Halt. Dann am See entlang bis Nussdorf. Dort eine herbe Enttäuschung: der Campingplatz hatte bereits für diese Saison geschlossen. Schade. Da hat der ADAC Campingführer diesmal keine richtige Auskunft gegeben.

Kurzentschlossen fuhren wir dann weiter Richtung Mondsee.
Dort wollten wir uns irgendwo zum Übernachten hinstellen. Leider jedoch war an
sämtlichen Parkplätzen das parken von Womos verboten. Nicht sehr gastfreundlich
für Wohnmobilisten dieser Ort!! Egal. Wir parkten an der Strasse neben dem
Friedhof und gingen zu Fuß in den Ort. Dort aßen wir eine leckere Pizza bei
einem anscheinend sehr beliebten Italiener. Jedenfalls war das Lokal – trotz
Wochentag und außer Saison – sehr voll.

Wir schliefen dann auch dort neben dem Friedhof, standen aber recht früh wieder auf, da wohl alle Anwohner des Ortes diese Strasse für ihren Arbeitsweg nutzten.

An einem Parkplatz am Irrsee frühstückten wir dann lecker am Mittwoch mit den zuvor beim Bäcker geholten Brötchen und fuhren dann weiter
kreuz und quer durch das Salzkammergut.

Erst ging es am Irrsee vorbei durch Wälder und Almen und Felder und Wiesen zum Mattsee. Dort fuhren wir rundherum und dann ging es wieder an den Mondsee. Die doch sehr bäuerliche Umgebung mit den entsprechenden Gerüchen war nicht so ganz unser Ding zum Mittagessen!!

Am Ufer des Mondsees bei St. Lorenz fanden wir einen herrlichen Stellplatz direkt am See und dort aßen wir ungestört ein Dosengericht mit Tomatensalat. Der „Hackbratentopf“ hat uns nicht geschmeckt, dafür der Tomatensalat doch. Der Wein, der Kaffee und das Gläschen Grappa sowieso – und der Ausblick über den See war sowieso superschön.

Wir fuhren weiter quer durch eine Höhenstrasse nach St. Gilgen und dann nach Fuschl am See. Dort hielten wir an dem gleichen Parkplatz wie auf der Hinfahrt und dort tranken wir Kaffee und aßen ein Teilchen vom Bäcker des Morgens.

Anschließend fuhren wir auf die Autobahn und in Salzburg wieder runter. Auf dem Campingplatz Panoramablick stellten wir unser Womo für zwei Nächte ab. Wir hatten einen wunderschönen Blick über die Stadt Salzburg, die wir morgen erkunden wollen. Die Bushaltestelle haben wir uns schon angeschaut. Alle 10 Minuten fahren die Busse in die City.

Der Donnerstag brach an und nach all den wunderschönen Tagen
regnete es. Schade, aber nicht zu ändern. Wir frühstückten, zogen uns entsprechend warm an und starteten zeitig um den Bus Richtung Salzburg zu bekommen.

Dort bummelten wir durch die Stadt, durch die Getreidegasse und fuhren mit dem Fiaker eine Runde durch die Altstadt. Dann aßen wir im Restaurant Eulenspiegel und fuhren anschließend mit der Bergbahn auf die Festung Hohensalzburg. Dort hatten wir einen herrlichen Ausblick über die ganze Stadt. Im Burgkeller tranken wir noch ein Bier und dann fuhren wir nach ausgiebiger Besichtigung der Festung wieder mit der Bahn runter.

Wir spazierten noch durch die Stadt und nahmen dann in strömendem Regen den Bus zurück.

Wir waren froh, wieder in unserem Womo zu sein und noch glücklicher, als die Heizung es dann warm machte. Ein paar Butterbrote sollten reichen fürs Abendessen.

Am nächsten Morgen – Freitag – standen wir zeitig auf, ent-und versorgten unser Womo und begannen unsere Heimfahrt. Anfangs war es trocken und die Strassen waren frei. Je näher wir München kamen desto regnerischer wurde es und auch der Verkehr nahm immer mehr zu.

Im Autohof bei Nürnberg aßen wir zu Mittag und fuhren dann bis zum Stellplatz in Wertheim. Dort ist ein Outlet-Center, das Wertheim-Village. Schön, aber nichts für uns. Teure Geschäfte und noch teurere Preise für die Designer-Mode. Allerdings gibt’s dort auch ein riesiges Camping-Zubehör-Geschäft. Das wenigstens war interessant.

Den Abend verbrachten wir im Womo mit Pasta und Vino. Lecker und gemütlich.

Samstagmorgen starteten wir dann gen Heimat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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