Sommerurlaub 2009 in Kroatien vom 21.8.-11.9.2009

Am Freitag den 21.8. fuhren wir am Nachmittag mit unserem Wohnmobil los Richtung Süden.

Den ersten Zwischenstop bzw. die erste Übernachtung hatten wir in Wertheim bei Würzburg eingeplant. Wir wollten ruhig und ohne Hektik unseren lang ersehnten Urlaub beginnen. Am nächsten Morgen starteten wir sehr zeitig von Wertheim und passierten mit Regen und mit viel Verkehr München und Salzburg. Abends erreichten wir den Millstädter See - unseren zweiten Zwischenstop. Kaum waren wir dort und hatten unser Womo direkt am See geparkt, begann ein starkes Gewitter. Es zog direkt über den See auf uns zu. Uns störte das nicht - wir warteten einfach im Womo ab, bis es wieder aufklarte. Am nächsten Morgen ging es weiter durch den Tauerntunnel und den Karawankentunnel Richtung Süden.

Wir fuhren durch Slowenien und besichtigten die riesige bekannte Jama Tropfsteinhöhle in Postojna. Mit einer Bahn fuhren wir ca. 2 km ins Innere dieser Höhle und liefen dann noch weitere 2 km zu Fuß durch diese herrlichen Steinformationen. Es war beeindruckend.

Nach einem kleinen Spaziergang durch den angrenzenden Park fuhren wir weiter nach Kroatien.

Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz Bi-Village in Fazana. Dort wollten wir ein paar Tage - sozusagen als Urlaubseinstimmung - verbringen. Abends liefen wir die knapp 1,5 km an Strand entlang in den netten kleinen Ort Fazana.

An einem Tag fuhren wir mit einem Boot für einen halben Tag durch den Wasser-Nationalpark der Brioni Inseln. Genau vier Tage blieben wir dort, dann zog es uns weiter. Das nächste Ziel sollte die Insel Krk sein. Wir fuhren über Rijeka am Meer entlang bis zur Brücke, die Krk mit dem Festland verbindet. Dort hatten wir uns den Campingplatz Jezevac gleich am Ort Krk ausgesucht.

Der Campingplatz gefiel uns wirklich gut. Es gab hervorragende sanitäre Einrichtungen, topmodern und sehr sauber. Außerdem hatten wir einen guten Stellplatz, unweit vom Meer und ganz im Schatten hoher Pinien. Der Ort Krk mit dem schönen Hafen und der Altstadt gefiel uns gut und wir blieben für einige Tage dort.

Dann wollten wir wieder weiter.

Rab sollte unser nächstes Ziel sein. Wir fuhren die knapp 20 km bis zum Fähranleger, der die Inseln Krk mit Rab verbindet und schifften nach kurzer Wartezeit ein. Wir hatten einen hervorragenden Platz für unser Womo. Direkt an der Seite des Schiffes mit allerbester Aussicht. Ein Logenplatz für die ca. 1,5 Stunden dauernde Überfahrt.

Die Insel Rab begrüßte uns mit traumhafter Kulisse - vom Meer aus gesehen.

In Rab wollten wir auf dem Campingplatz Padova III einige Tage verbringen. Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns unseren Stellplatz selber aussuchen.  Mit Blick über die wunderschöne Sandbucht fühlten wir uns sehr wohl dort. Die Hafenstadt Rab war zu Fuß in ca. 30 Minuten zu erreichen - es gab aber auch Wassertaxis, die einen bequem vom Campingplatz zum Hafen nach Rab brachten. Die nächsten zwei Tage schauten wir uns Rab genauer an.

Aber, wie das eben so ist, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist - wurden wir nach ein paar Tagen wieder unruhig und wollten weiter. Nach einer intensiven Studie der Karte entschieden wir uns für die Inseln Cres und Losijn.

Die Überfahrt war ein wenig kompliziert: erst wieder zurück nach Krk und vom dortigen Fährhafen direkt weiter nach Cres. Wir standen sehr früh auf, um die erste Fähre zu erreichen. Alles verlief unproblematisch und gegen Mittag waren wir auf der Insel Cres angekommen. Es folgte eine herrliche Fahrt längs die Insel Cres hinunter bis zur Insel Losijn, die mit Cres nur mit einer Drehbrücke verbunden ist.

Am frühen Abend erreichten wir den Ort Mali Losijn und dort den Campingplatz Poljana. Dieser Platz wurde uns empfohlen - aber leider gefiel er uns überhaupt nicht. Aber wie alles ist auch dies Geschmackssache und wir entschieden noch am Abend, gleich am nächsten Morgen wieder wegzufahren. Abends schauten wir uns den Ort Mali an.

Wie schon der Campingplatz, auch der Ort Mali gefiel uns nicht so gut. Aber am nächsten Morgen ging es ja dann auch gleich wieder los. Wir hatten uns entschieden, die letzten Urlaubstage dort zu verbringen, wo es uns am Besten gefallen hatte - auf der Insel Krk.

Also begann die Rückfahrt, wieder die Insel Losijn Richtung Norden bis Osor, der Ort, der mit der Drehbrücke die Inseln Cres und Losijn verbindet. Früher waren die Insel miteinander verbunden. Die Römer jedoch trennten die beiden Inseln und kassierten von jedem Schiff, was passierte, einen Wegezoll. Die Drehbrücke wurde später gebaut.

Und dann wieder längs über die Insel Cres bis zum Fähranleger. Nach kurzer Wartezeit wurden wir verschifft und nach weiteren 30 Minuten waren wir wieder auf Krk.
Wir bekamen fast den gleichen Stellplatz auf dem Campingplatz Jezevac und verbrachten hier noch schöne, geruhsame vier Urlaubstage bei Sonne, Wärme und gutem Essen.

Und so ganz allmählich mußten wir dann an die Rückreise denken. Zwei Tage wollten wir noch in Salzburg einschieben und somit starteten wir schon montags die Rückreise. Es ging durch Slowenien, den Karawankentunnel durch die Alpen bis nach Salzburg.

Am späten Nachmittag erreichten wir den Campingplatz Panorama in Salzburg. Dort verbrachten wir zwei herrliche Tage. Am zweiten Tag fuhren wir mit einer Seilbahn auf den 1.800 m hohen Unterberg. Ein wenig mulmig war mir schon, die Seilbahn ging sehr steil hinauf. Aber oben hat sich die Aussicht wirklich gelohnt.

Nach ein paar schönen Tagen war dann unser Urlaub endgültig zu Ende und wir mußten wieder heimfahren. Ein wenig wehmütig dieses Mal - es war wirklich zu schön gewesen. Aber wir haben uns vorgenommen, im nächsten Jahr wieder nach Kroatien zu fahren.

 

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