Kroatien - 13. August – 4. September 2010

Es ging am Freitagmittag los und nach ca. 150 km, bei Darmstadt fiel mir ein, dass ich meinen Ausweis vergessen hatte. Armer Siggi. Er musste leider wieder zurückfahren und ich rief Barbie auf dem Handy an, damit sie mir den Ausweis (Gott sei Dank wusste ich genau, wo er war) zur Autobahnausfahrt brachte. Somit waren es eben leider ca. 300 km, die Siggi umsonst fahren musste – aber eben nicht zu ändern. Trotz alledem waren wir abends in Freiburg – unserem ersten Übernachtungs-Stopp.

 Am nächsten Tag ging es bei zuerst strahlendem Sonnenschein gut gelaunt weiter durch die Schweiz, durch den Gotthard-Tunnel bis nach Parma in Italien. Der Sonnenschein verließ uns bald und wir fuhren durch Dauerregen und grauem Himmel dem Urlaub entgegen. Am späten Nachmittag erreichten wir Parma und hielten dort zum zweiten Stopp. Leider war der Stellplatz recht außerhalb und wegen dem Dauerregen hatten wir auch eigentlich keine Lust, uns die Stadt anzusehen.

Weiter ging es – nur eine kurze Strecke – bei diesmal stabilem Sommerwetter bis nach Cesenatico. Ein schöner Stellplatz, unweit des Meeres, etwas weiter bis zum Ort selber. Aber wir waren guter Dinge und wanderten zuerst zum Meer, dann zum Ort und nach einem kühlen Drink und in Hinsicht auf meine Blasen an den Füßen (kommt davon, wenn man meint, die Sandalen vom Vorjahr passen noch………) nahmen wir ein Taxi zurück zum Womo-Stellplatz……. und abends wieder in die hübsche Hafenstadt hinein, wo wir direkt am Hafen lecker Fisch aßen.

Am Montag fuhren wir gemütlich los und waren am frühen Nachmittag in Ancona. Die Fähre nach Kroatien zur Insel Hvar erreichten wir bequem und freuten uns über die „bequeme und luxuriöse“ Kabine, die uns zugeteilt wurde. Das Abendessen auf der Fähre war jedoch lecker.

Am frühen Morgen liefen wir in Split ein, einige Autos und Womos verließen die Fähre – wir blieben noch. Allerdings musste Siggi das Womo umrangieren und wir hatten noch zwei schöne Stunden auf Deck und fuhren durch die herrliche Inselwelt Kroatiens.

Endlich in Hvar angekommen war ich „beeindruckt“ von der herrlichen Küstenstraße, die teilweise unbefestigt und teilweise auch sehr sehr eng war. Aber wir erreichten unbeschadet den Campingplatz und verbrachten drei schöne ruhige Tage dort.

 Der Ort Hvar gefiel uns gut – leider war er aber ziemlich überlaufen. Trotzdem genossen wir den Abend dort, aßen Fisch und ließen es uns gut gehen.

Dann ging es weiter. Wieder Fähre, wieder Küstenstraße und wieder herrliche Landschaften. Die Fähre ging von Sucuraj auf der Insel Hvar bis zum Hafen Drvenik auf dem Festland. Dort hielten wir am Stellplatz „Male Ciste“ für die Nacht.

Am nächsten Tag starteten wir zeitig, unser Ziel war Dubrovnik. Eine herrliche Fahrt entlang der Küste, durch das Hinterland mit wunderschönen Seen, durch Bosnien Herzegowina und wieder in Dalmatien an der Küsten entlang. Wir sahen so viele schöne Inseln, Küsten und Orte………. Beeindruckend.

Und dann – endlich – waren wir am frühen Nachmittag angekommen. Der Campingplatz war gottseidank nicht voll und wir bekamen einen schönen, schattigen Platz. Der Badestrand war ein Traum……… Copacabana in Dalmatien! Wir blieben drei Tage und genossen den Strand tagsüber und die Stadt Dubrovnik am Abend und nachts.

Und wieder ging es dann weiter – diesmal Richtung Norden.
Unser erstes Ziel waren die Krka Wasserfälle, ein beeindruckender Nationalpark mit – Gott sei Dank – einem Stellplatz, wo wir die Nacht verbrachten und in dem Gasthaus sehr gut aßen am Abend.

Am nächsten Tag fuhren wir dann die Küstenstraße bis zur Brücke, die uns vom Festland auf die Insel Krk brachte. Wir wollten dort – direkt am Ort – auf dem Campingplatz für eine Woche bleiben und einfach nur die Seele baumeln lassen.

Wir liehen uns einen kleinen Wagen und erkundeten die Insel Krk bis in die kleinsten Gassen. Wir entdeckten kleine Orte, Dörfchen, nette Gaststätten und wunderschöne Badebuchten.

Am Mittwoch machten wir uns dann wieder so langsam auf den Rückweg Richtung Norden und hielten für unseren „obligatorischen“ Zwischenstopp wieder für zwei Nächte in Salzburg an. Dort sahen wir auch den ersten Schnee auf den Gipfeln.

In Salzburg bummelten wir durch die Stadt, bewunderten den Mirabellengarten und ließen den letzten Urlaubstag gemütlich ausklingen.

Jeder noch so schöne Urlaub hat einmal ein Ende. So leider auch unserer. Am Samstag den 4. September waren wir dann wieder zuhause.

 

 

 

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