Herbsturlaub vom 22.10. - 2.11.2010

Am Freitagmittag ging es los und wir passierten den Kölner Ring einigermassen problemlos. Unser erster Übernachtungstopp war Hamm in Westfalen und dort bei den Maximare-Erlebnistherme Am nächsten Tag ging es dann früh weiter und wir erreichten Stralsund am frühen Nachmittag. Dort wählten wir den Stellplatz Dahnke nahe der “Volkswerft”. Wir gingen zu Fuss in die Altstadt und nahmen uns vor, die Besichtigung der dort vor Anker liegenden Gorch Fock I auf einen späteren Tag zu verschieben. Uns fielen die teilweise doch sehr unterschiedlichen Bauten auf, die zum Teil restauriert und wunderschön waren, zum anderen Teil jedoch recht baufällig sind.

Der Hafen war jedoch sehr aufgeräumt und die Altstadt von Stralsund gefiel mir sehr. Am kommenden Tag - Sonntag - passierten wir die Brücke zur Insel Rügen...... und fuhren durch die weisse Stadt Putbus - mit seinem wunderschönen Circus - , Granitz, Göhren bis zur südlichen Spitze Thiessow.

Was mir besonders gefiel an der Fahrt, waren die endlosen Alleen, das Rotwild, welches ohne Furcht recht nah der Strasse äste und vor allem die Gemütlichkeit der Orte. Teilweise fuhren wir über Kopfsteinpflaster, teils über geteerte Strassen, aber auch über unbefestigte Wege. Wir fühlten uns wie in einer anderen Welt Am Mittag erreichten wir dann Binz bei strömendem Regen. Macht nix - wir hatten die entsprechende Kleidung. Ein leckeres Essen und dann ein Spaziergang über die Seebrücke - das solle für dieses wirklich schlechte Wetter reichen. Die Binzer Gebäude mit der verspielten Bäderarchitektur hoben wir uns für besseres Wetter auf.

In Binz machten wir auch Bekanntschaft mit dem “Rasenden Roland”, eine Kleinspurbahn, die von Putbus bis nach Binz mit nur knapp 30 km/h hinter einer Dampflok fährt.

Wir fuhren weiter bis nach Prora. Der dortige Stellplatz war wirklich toll. Wir wurden warm und herzlich von der “Lady des Platzes” empfangen, bekamen die totale Auswahl des Platzes - von 80 Plätzen waren nur 3 belegt!! - und jegliche Information über diese wunderschöne Insel durch die netten Betreiber. Eine warme Dusche in den komfortablen Sanitärhäusern und eine ruhige Nacht tat uns gut.

Am kommenden Morgen strahlte die Sonne - endlich!!

Wir schauten uns die kilometerlangen Gebäude, den “Koloss von Prora” an, die ursprünglich als Feriendomizil der KdF (Kraft durch Freude) gedacht waren. Hier sollten 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Nach Beginn den 2. Weltkrieges wurden die Bauarbeiten eingestellt und auf einer Länge von 4.5 Kilometern reihen sich heute Ruinen aneinander. Ab 1944 übernahm damals die Wehrmacht einen Teil der Gebäude und ab 1945 dann die Sowjetunion. Heute gibt es verschiedene Museen in diversen Teilen der Ruinen. Eines davon, das KdF-Museum, besichtigten wir.

Wir fuhren weiter: Kap Arkona war unser Ziel. Vorbei an Sassnitz - dort besichtigten wir das U-Boot-Museum - durch den Jasmund Nationalpark mit den herrlichen Wäldern, erreichten wir am Nachmittag Putgarten.

Von dort ging es mit der kleinen Arkona-Bahn bis zum Kap. Viel Wind, ein wenig Sprühregen und kühle Temperaturen hielten uns dort aber nicht allzu lange fest.

Und zurück ging es wieder zum Stellplatz in Prora. Wir wurden wieder herzlich begrüsst und schliefen nach diesem ereignisreichen Tag sehr gut.

Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen, eine kleine Schiffstour zu den Kreidefelsen der Insel Rügen mitzumachen. Um 10 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein los und für zwei Stunden fuhren wir entlang der Küsten zu den herrlichen weissen Felsen, die gigantisch ins Meer hinein reichten.

Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von der Insel Rügen - und bewusst, dass wir längst nicht alles gesehen hatten, nahmen wir uns vor, bald wieder diese wunderschöne Insel zu besuchen. Vielleicht zu einer etwas wärmeren Jahreszeit.

Stralsund erwartete uns und wir verbrachten auf dem Stellplatz Dahnke nahe der Volkswerft Stralsund die kommende Nacht und den kommenden Vormittag.

Wir besichtigten die Gorch Fock I und deckten uns mit leckeren Fischbrötchen ein.

Dann ging es wieder gen Westen. Erst nach Burg auf Fehmarn, wo wir ein wenig bummelten und eine Kleinigkeit assen, und dann nach Heiligenhafen.

In Heiligenhafen verbrachten wir dann die nächsten zwei Tage, bis wir dann am Sonntag wieder in zwei Tagesetappen die Rückreise antraten. Wir sind immer wieder gerne dort in diesem gemütlichen kleinen Ort an der Ostsee.

Am Dienstagmittag sind wir wohlbehalten wieder zuhause angekommen - und schon wieder war ein schöner Urlaub zu Ende. Schade!

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