Kanarische Inseln, Madeira und Marokko 30. Januar bis 6. Februar 2011

Am Sonntagmittag ging es los. Mit dem Auto zum Flughafen Köln-Bonn und dann mit
der Airberlin direkt nach Gran Canaria. Die 4 Stunden Flugzeit verging schnell und wir landeten bei milden Temperaturen in Las Palmas. Dann ein kurzer Bustransfer und wir konnten unser Kreuzfahrtschiff “Mein Schiff” bewundern. Die nächsten Tage sollte diese unser Zuhause sein.

Ein paar technische Daten:

Name: Mein Schiff 1
Länge: 262 m
Breite: 32 m
BRT: 76,9
Gästekapazität: 2420 Pers.
Besatzung: 780 Pers.

Wir hatten eine Balkonkabine gebucht und waren mit der Ausstattung sehr zufrieden. Ein geräumiges Zimmer, ein hübsches Bad und ein grosser Balkon, dies alles auf dem 8. Deck gefiel uns sehr. Auf das all-inclusive Konzept dieses Schiffes waren wir gespannt. Wir hatten viel davon gehört und nun waren wir voller Vorfreude. Ob wirklich alles inclusive sein sollte?

Nach einem guten Abendessen und einem Drink in einer der vielen Bars (ohne Bezahlung, da tatsächlich inclusive) bummelten wir noch eine Weile durch das Schiff und als es dann ablegte waren wir neugierig auf den folgenden Tag.

La Palma war das erste Ziel und wir liefen pünktlich gegen 9 Uhr im Hafen von Santa Cruz ein. Dort hatten wir einen Landausflug gebucht und fuhren kreuz und quer über die herrliche Insel. Ein wenig erinnerten uns diese vulkanischen Felsen und Schluchten an die Insel Oahu auf Hawaii. Auch dort war es damals, genau wie hier, vulkanisches Gestein mit malerischen Bewuchs.

Und dann sahen wir einen dieser niedlichen Gesellen, ein sogenannter “Nano”, ein Zwerg. Anlässlich eines Festes zu Ehren der “Madonna dal Neve” (Madonna aus dem Schnee), die die Stadt vor Unheil bewahren soll, und welches alle 4 Jahre in der Stadt Santa Cruz gefeiert wird, tanzen diese Zwergfiguren (in denen sicherlich Menschen stecken, wie sonst sollen sie auch tanzen können??) und die ganze Insel feiert für etliche Tage ein rauschendes Fest

Bekannt ist die Insel La Palma auch wegen dieser herrlichen Balkone. Man findet sie in der ganzen Stadt, einer prächtiger als der andere. Allerdings hatte ich solche Balkone auch schon einmal in Andalusien gesehen..........

Von La Palma ging es dann weiter nach Madeira. Um 7 Uhr in der Früh legten wir im Hafen der Hauptstadt Funchal an. Von unserem Balkon aus hatten wir einen herrlichen Blick vom Schiff aus über die Stadt. Unser Ausflug führte uns von Funchal nach Santa Cruz, dann über Machico nach Arieiro und dann über Carnacha wieder nach Santa Cruz. Wir fuhren mit einem Bus - leider bei Regenwetter - über die Insel, bewunderten die herrliche Natur und in einem Berggasthof tranken wir das landestypische Getränk “Puncho”. Dieses Getränk besteht zu jeweils einem Drittel aus Wasser, Honig und einem selbstgebrauten 48%igen undefinierbarem Schnaps. Lecker war der Puncho aber dann doch............

Abends um 18 Uhr legten wir in Funchal ab. Der kommende Tag war ein Seetag, den wir auf dem schönen Schiff genossen haben.

Am Donnerstag fuhren wir schon zeitig in der Früh um 7 Uhr in den Hafen von Casablanca in Marokko ein. Ein Bus stand schon bereit um uns an diesem Tag zuerst die Stadt Casablanca zu zeigen und dann weiter zu fahren in die Hauptstadt Marokkos - Rabat.

Wir besichtigten die grösste Moschee der Welt - die Hassan II Moschee in Casablanca. Sowohl das Minarett als auch die Böden der Moschee und die Wände waren mit herrlichen Mosaiken belegt. Und danach ging es zur “Corniche”, der noblen Strandpromenade von Casablanca.
Aber nach einem kurzen Spaziergang am Meer entlang ging es dann weiter nach Rabat. Die knapp 2-stündige Busfahrt verging schnell. Es gab viel zu sehen und der Reiseführer erzählte recht spannend von seinem Leben, seiner Religion und dem Land.

Wir erreichten Rabat und sahen uns zuerst den Königspalast an. Allerdings nur von aussen, denn innen war es leider verboten. Dann besichtigen wir das Mausoleum Mohammed V. in dem sich die Schreine der verstorbenen Geistlichen befinden.

Im Mausoleum sass der Koranpriester, der rund um die Uhr die Grabstätten bewacht und dort betet.

Dann fuhren wir weiter zur Medina. Nach Mekka ist Medina eigentlich die zweitwichtigste heilige Stadt des Islam. Allerdings ist die Bezeichnung Medina heute auch das allgemeine arabische Wort für “Stadt” und wird insbesondere für die Altstadt nordafrikanischer Städte verwendet. Nach einer zweistündigen Busfahrt ging es dann wieder zurück zum Schiff und pünktlich um 20 Uhr legten wir ab und uns stand ein weiterer gemütlicher Schiffstag bevor.

Am Freitag erreichten wir morgens um 9 Uhr die Insel Fuerteventura.

Im Hafen von Puerto del Rosario legten wir an und fuhren mit einem Bus zum Ort Corralejo. Dort verbrachten wir einige Stunden zum shoppen, zum bummeln und mit einer Minibahn schauten wir uns diesen hübschen Ort an. Und dann ging es wieder an Bord zur Weiterfahrt nach Gran Canaria, wo wir pünktlich um 5 Uhr in Las Palmas anlegten.

Mit diesem letzten Stop war dann unsere Reise auch schon zu Ende und nachdem wir unsere Koffer im Terminal entgegen genommen hatten, gönnten wir uns noch eine letzte Inselrundfahrt, bevor wir dann später am Flughafen von Las Palmas den Rückflug antreten mussten. Wir bummelten durch den Ort Las Palmas, durch die Altstadt, besichtigten die Kathedrale und das Rathaus. Wir sahen uns das Haus an, in dem sich Columbus seinerzeit des Öfteren aufhielt. Dann fuhren wir in die Schluchten, in denen sich die berühmten Höhlenwohnungen befinden. Eine dieser Höhlenwohnungen konnten wir sogar besichtigen.

Tja - und dann war der schöne Urlaub schon wieder vorüber. Schade - aber leider nicht zu ändern. Nach einem ruhigen Flug mit der Airberlin landeten wir am Sonntag den 6. Februar 2011 wieder am Flughafen Köln-Bonn

 

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