Urlaub Schleswig-Holstein und Nordfriesland
vom 18. bis 31. Mai 2013

 

Am 18. Mai starteten wir zeitig Richtung Norden. Unser erstes Ziel war Lüneburg. Mit Müh und Not bekamen wir noch einen Stellplatz auf dem stadtnahen Platz. Nach der langen Fahrt wollten wir eigentlich ein wenig spazierengehen, aber es regnete in Strömen, und so machten wir es uns im Alpa gemütlich.

Der nächste Tag jedoch war wieder schön und wir bummelten durch die schöne Stadt Lüneburg mit den alten Handelshäusern und den verwunschenen Ecken.

Am Pfingstmontag ging es dann weiter. Eigentlich wollten wir nach Rendsburg fahren, entschieden uns dann aber für die Plöner Seenplatte. Wir machten in Malente halt und kamen gerade rechtzeitig zum Anleger um eine 5-Seen-Bootsfahrt zu unternehmen. Das Wetter war schön und warm und wir genossen die 2-stündige Bootsfahrt. Zum Übernachten dann wählten wir jedoch einen Stellplatz in Bösdorf.

Dienstag wollten wir einen Abstecher nach Kappeln an der Schlei machen und fuhren zeitig los. Leider war dies ein verregneter Tag. Wir fanden in Kappeln keinen Platz für unser Wohnmobil und so fuhren wir nach Maasholm, direkt an der Schleimündung in die Ostsee. Hätte es nicht so gegossen, wäre dieser kleine Ort richtig hübsch gewesen - aber so reichte es gerade für einen kleinen Spaziergang.

Mittwoch dann entschieden wir uns, nach Schleswig zu fahren. Und wir hatten großes Glück einen Stellplatz direkt an der Schlei zu bekommen. Der Wohnmobilhafen am Stadthafen ist wirklich sehr komfortabel und wir fühlten uns - bei mittlerweile Sonnenschein - sehr wohl in Schleswig, wo wir auch für 3 Tage blieben. Wir besichtigten das Schloß Gottorf mit den Schloßgärten und bummelten durch die hübsche Stadt. Wir schauten uns die alte historische Fischerstadt Holm an und irgendwie wollten wir garnicht mehr weg, so gut gefiel es uns.

Aber am Sonntag dann ging es weiter. Wir fuhren nach Behrensdorf, die Storchenstadt. Wir sahen dort ca. 20 Storchenpaare in ihren Nestern und erfreuten uns an dem doch seltenen Anblick.

Weiter ging es dann nach Friedrichstadt, der sog. "holländischen" Stadt. Dieses kleine Städtchen ist so ganz nach dem Vorbild holländischer Baukunst gebaut worden, sogar Grachten fehlten nicht. Aber der Ort war uns zu touristisch.

Wir fuhren nach Husum. Der Stellplatz war zwar nicht schön, dafür aber zentral gelegen. Husum ist die Theodor Storm Stadt. Wir bummelten durch den Hafen, schauten uns das Schloß vor Husum an (der Name kommt daher, weil es einst vor den Toren der Stadt erbaut wurde) und erlebten einen tollen Sonnenuntergang.

Am Montag ging es zeitig weiter - Büsum war unser Ziel. Wieder hatten wir Glück und erreichten am späten Vormittag den Wohnmobilpark. Büsum gefiel uns von Anfang an. Der alte Museumshafen, das Bimmelbähnchen, die hübsche Stadt mit der Fußgängerzone und die endlos langen Deiche die von Schafen bevölkert waren. Büsum hat einen sog. Grünstrand. D.h., es gibt nur einen schmalen Sandstrand. Direkt dahinter ist Gras und die Strandkörbe stehen eben nicht im Sand sondern auf Gras.

Wir buchten für den Mittwoch eine Seefahrt nach Helgoland. Die Schifffahrt war ja schön - aber die Insel Helgoland gefiel uns garnicht. Ein Duty Free-Shop neben dem anderen, Souvenirgeschäfte und bis auf wenige Sehenswürdigkeiten (der Felsen "die lange Anna" und die "Hummerbuden", die als Abstellbaracken der Fischer genutzt wurden) nichts, was mich sonderlich interessierte. Wir aßen allerdings sehr gut und nach 3 Stunden fuhren wir ja dann schon wieder zurück nach Büsum.

Am Freitag machten wir uns bei strahlender Sonne auf den Rückweg. Wir kamen bis Bremen, wo wir am Wohnmobilstellplatz am Stadtwaldsee den Nachmittag und die Nacht verbrachten. Wir spazierten bei herrlichen Wetter am See entlang, saßen auf der Terrasse des Cafes und am Samstag ging es dann ohne Unterbrechung nach Hause.

Und wieder ist ein schöner Urlaub vorüber.

 



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