Sommerurlaub Apulien
vom 29.5. bis 27.6. 2014

Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, starteten wir nach einem gemütlichen Frühstück in unseren Urlaub. Unser erstes Ziel sollte ein Stellplatz in Bad Bellingen sein. Dort angekommen erwartete uns – aufgrund des Feiertags – ein hoffnungslos überfüllter Platz. Nach der ziemlich anstrengenden Fahrt mit viel Urlaubsverkehr Richtung Süden wollten wir nur noch irgendwo stehen und einen gemütlichen Abend verbringen. Wir entdeckten eine Werbetafel eines Campingplatzes und dorthin fuhren wir. Nach ca. 3 km erreichten wir den Campingplatz Lug ins Land und bekamen gleich einen schönen Stellplatz.

Am nächsten Morgen ging es zeitig weiter, durch die Schweiz bis nach Modena. Dort übernachteten wir auf dem Stellplatz des Camping Clubs.

Und endlich – am Samstag – sahen wir das Meer und fuhren bis Roseto degli Abruzzi. Der dortige Campingplatz sollte für die kommenden zwei Tage unser wirklicher Urlaubsstart werden. Ein hübscher Platz, ein gut sortierter Supermarkt und ein hervorragendes Restaurant – gerade richtig zur Einstimmung.

Dienstag dann ging es weiter ins Gargano. Unser Navi hatte mal wieder eigene Vorstellungen von „schnellste Verbindung“ und schickte uns kreuz und quer durch die Foresta Umbra, Serpentinen herauf und wieder herunter und oft war die Straße so schmal, dass wir beteten, ohne Gegenverkehr durchzukommen. Wir hatten Glück.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unser erstes Ziel: Baia Calenella bei Peschici. Man kann gar nicht beschreiben, wie herrlich es dort ist. Kein Rummel, kein Autoverkehr, nur wenige Menschen, der Strand noch fast menschenleer und das Wasser glasklar. Am Abend entschieden wir uns, hier erst einmal eine Weile zu bleiben.

Aus dieser Weile wurde eine ganze Woche. Ruhe, Entspannung und nichts außer Sonne, Sand und Meer. Ein Traum.

Aber wir sind ja nicht 1.500 km gefahren, nur um in Apulien in einer stillen Bucht zu urlauben. Etwas sehen wollten wir schon.

Also ging es nach einer Woche weiter nach Vieste. Dort hatten wir uns einen Campingplatz ausgesucht, Baia degli Aranci. Wir wollten nach einer Woche Eremitenleben auch mal wieder ein wenig Komfort genießen. Außerdem wollte Siggi unbedingt die berühmten Meeresgrotten an der Küste von Vieste sehen.

Wir bummelten am nächsten Tag in den Ort und erstanden die Karten für eine Bootsfahrt um uns die Grotten anzuschauen.

Diese Fahrt war herrlich. Es war warm, die Gischt erfrischte uns und die Grotten waren unbeschreiblich schön. Die Lichteinfälle und die Wasserfarben und die Steinformationen sind einzigartig. Drei Stunden verbrachten wir auf dem Boot und anschließend gönnten wir uns im Yachtclub des Hafens einen kleinen Imbiss.

Wir verbrachten viel Zeit am Pool des Campingplatzes und fühlten uns ganz wohl. Aber dann, nach einer Woche, war es uns doch wieder zu viel. Wir sehnten uns nach unserer Baia Calenella und brachen kurzentschlossen wieder auf.

Nach einem ausgiebigen Einkauf im Supermarkt (in der Bucht gibt es nur sehr minimale Versorgung in einem benachbarten Campingplatz) fuhren wir die Küstenstrasse und auch dieses Mal hatte unser Navi eine andere Idee für uns parat. Zur Abwechslung mal nicht durch Berge und Wälder sondern mitten durch Peschici, eine quirlige übervolle Kleinstadt – es war gerade Wochenmarkt!! – mit engen Gassen und diese noch durch italienische Autos zugeparkt. Und da mussten wir nun durch. Ein Zurück gab es nicht…….! Ich schloss einige Male die Augen und überließ es Siggi unseren Alpa durch dieses Chaos zu manövrieren. Ein Lob an den Fahrer!!! Oft passte wirklich kaum ein Blatt zwischen den Alpa und parkende Autos.

Aber dann – endlich – erreichten wir unsere Baia Calenella wieder und atmeten auf. Ruhe pur war jetzt angesagt. Und wieder blieben wir für eine ganze Woche dort.

Gut erholt begannen wir nach einer weiteren Woche die Rückreise. Erster Übernachtungsstop war Fano. Ein grauenvoller Stellplatz, direkt am Meer aber ohne jegliche Versorgung. Dicht an dicht standen die Wohnmobile. Für eine Nacht ging es………

Weiter ging es dann am nächsten Tag bis zum Lago di Varese, kurze vor der Schweizer Grenze. Hübscher Stellplatz direkt am See, aber wir blieben nur für eine Nacht.  Am kommenden Morgen machten wir uns auf den Weg – dieses Mal verließ uns das Navi nicht!! – quer durch die Berge bis nach Lugano und dann bis nach Rust bei Freiburg.

Dort auf dem Stellplatz des Europaparks, den wir immer wieder gerne anfahren, blieben wir zwei Tage. Wir hatten auch dort herrliches Wetter und die Zeit, uns und den Alpa wieder auf Vordermann zu bringen. Und zum Urlaubsabschluss gönnten wir uns einen leckeren Texas-Burger.

 

Und am Samstag, 27. Juni war unsere Urlaub dann endgültig beendet. Schade – aber nicht zu ändern.

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Rena van der Weem

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