Herbsturlaub Nordfriesland
20.9. bis 4.10.2014

Zeitig nach dem Frühstück ging es Richtung Norden auf die Reise. Unser erster Stop war bei herrlichem Wetter wieder einmal Bremen. Wie üblich entschieden wir uns für die Übernachtung für den Stellplatz am Stadtwaldsee. Das Wetter war toll und wir machten nach der langen Fahrt einen schönen Spaziergang am See entlang.

Am nächsten Tag ging es weiter in den Norden. Wir durchfuhren den Elbtunnel, schauten uns das imposante Eider-Stellwerk an und dann ging es über Heide nach Nordstrand. Es war ein recht stürmischer Tag und unser Wohnmobil wackelte doch ganz schön auf dem 4 km langen Deich, der die Insel Nordstrand mit dem Festland verband. Dort angekommen wurden wir sehr freundlich vom Betreiber Axel Bertram begrüßt und wir suchten uns einen schönen gepflegten, großen und komfortablen Stellplatz für unser Alpa-Wohnmobil aus.

Am nächsten Tag fuhren wir mit den Fahrrädern und erkundeten einen kleinen Teil der Insel. Wir besuchten eine Schäferei und erstanden zwei herrliche Lammfelle. Wir fuhren bei starkem Wind hinter dem Deich entlang, aber schnell merkten wir, dass es auf Dauer doch recht unbequem und auch zu weit war, um viel mit den Fahrrädern zu unternehmen.

Also entschieden wir uns für einen Leihwagen, den der freundliche Stellplatzbesitzer uns organisierte. Eigentlich wollten wir ja auch nur ein paar Tage auf der Insel bleiben. Aber es wurden dann doch 10 wunderbare, ruhige, erholsame Tage, die wir dort auf dem Stellplatz Womoland auf Nordstrand verbrachten. Es fehlte uns an nichts und wir fühlten uns sehr wohl dort.

Wir besuchten die Hamburger Hallig, das Hafenstädtchen Husum, wir fuhren nach St. Peter-Ording, besichtigten den berühmten alten "Roten Haubarg", ein altes sagenumwobenes Gutshaus, schauten uns den berühmten Westerhever Leuchtturm an und fuhren natürlich kreuz und quer durch die Insel Nordstrand. Wir machten sogar eine Mini-Kreuzfahrt zu den vielen Halligen, vorbei auch an der Insel Amrum, der Insel Pellworm und dann bis nach Sylt. Es war beeindruckend, diese Inselwelt im Norden zu sehen. Ab und an sahen wir Kegelrobben auf den Sandbänken liegen - ein schönes Bild.

Richtung Heimat ging es dann am 1. Oktober - ein wenig wehmütig, denn wir fühlten uns fast schon zuhause dort im schönen "Womoland" - über Glückstadt mit der Elbfähre nach Wischhafen und dann nach Stade. Ein nettes Städtchen, ein hübscher Stellplatz und freundliche Menschen. Aber nach zwei Nächten hatten wir dann auch genug.

Auf der Heimfahrt legten wir noch einen Zwischenstop am Alfsee bei Bramsche ein. Das Wetter war toll und wir spazierten zum See und sahen den Sportlern beim Wasserski zu.

Am Samstag erreichten wir dann wohlbehalten die Heimat und unser Urlaub war zu Ende.

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